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Wer die Band schon vorher kannte, wusste was zu erwarten war. Eine hammer Show!
Das Bühnenbild war im Stil ihres aktuellen Albums “Dark Passion Play” gestaltet, jedoch etwas abgespeckt, verglichen mit ihrer In-Door Konzert-Deko.
Als Troy Donockley mit seinen “Uillean Pipes” zusammen mit Tuomas und seinen Keyboards, welche mit einer Figur von Edward (mit den Scherenhänden) und einer von Jack Sparrow (Fluch der Karibik) geschmückt waren, auf der Bühne erschienen sind, war schon mal klar, dass sie uns später den Song “Last of the Wilds” präsentieren würden. Das Intro war eine ziemlich lange instrumentelle, folk-orientierte Einleitung zu “7 Days to the Wolves”, eben ganz im Stil von “Last of the Wilds”. Ich persönlich fand aber die Idee, gleich am Anfang einen Longplayer zu spielen, sehr riskant. Aber klar, warum auch nicht.
Alle treuen Nightwish-Fans freute es natürlich, als sie gleich danach zwei ihrer Klassiker “Dead to the World” und “The Siren” gespielt haben. Überrascht hat mich, wie gut Anette diese Songs gemeistert hatte, denn als ich sie zuletzt in Basel sah, hatte sie extreme Mühe die alten Nightwish-Songs gut rüber zu bringen. Was mir aber diesmal an Anette’s Stimme nicht gerade passte war, dass sie “ihre” Songs von Dark Passion Play immer etwa eine Oktave tiefer, als auf der aufgenommen CD, gesungen hat. Aber sie war trotzdem in topform und voller Elan.
Cool fand ich auch die weitere Songwahl. Bsp. “Romanticide”, “Nemo” und “The Poet and the Pendulum”. Highlight der Show waren sicherlich “The Islander” + “Last of the Wilds” und “Dark Chest of Wonders”. Zum Abschluss spielten sie ihr Standard-Track “Wish I had an Angel”, welches mit Feuerspeier und kleinen Feuerwerkskörper hübsch unterstütz wurde.
Fazit: Eine sehr gelungene Show mit tollen Pyro-Effekten und einer tollen Stimmung. Fast schon perfekte Songauswahl und eine Band in topform. Einfach ein hammer Konzert!
Die Setlist sah in etwa folgendermassen aus. (Jedoch bezweifle ich mein Errinerungsvermögen auf die Richtigkeit der Angaben
)
Setlist:
- 7 Days to the Wolves
- Dead to the World
- The Siren
- Amaranth
- Romanticide
- The Poet and the Pendulum
- Nemo
- The Islander
- Last of the Wilds
- The Escapist
- Dark Chest of Wonders
- Wish I had an Angel
Was mir persönlich wirklich fehlte war “Ghost Love Score”, denn am 28. März in Basel haben sie diesen Song gespielt.
Fotos (Handy-Kamera):












Geschrieben am: 16.06.2009
Tags: Greenfield Festival 2009, Konzertbericht, Nightwish, Review
Kategorien: Metal
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